Haus der Kulturen der Welt, Berlin

Das HKW entstand als amerikanischer Beitrag zur Interbau 1957 – entworfen von Hugh Stubbins, einem früheren Assistenten von Walter Gropius. Stubbins plante das Gebäude als Symbol – einen „Leuchtturm der Freiheit”, der nach Osten ausstrahlen sollte.

Das markante Hängedach spannt sich über einen 90 mal 90 Meter großen Flachbau und berührt den Boden an nur zwei Punkten nextroom – weshalb die Berliner das Gebäude bis heute liebevoll „Schwangere Auster” nennen. 1980 stürzte das Dach ein. Nach dem Wiederaufbau erhielt das Gebäude eine neue Nutzung und einen neuen Namen: Seit 1989 ist es das Haus der Kulturen der Welt.

Als fotografisches Motiv ist das HKW außergewöhnlich dankbar. Die geschwungene Dachform, das Wasserbecken davor und das Spiel von Licht und Reflexion bieten je nach Tageszeit und Witterung vollkommen unterschiedliche Bilder – von skulptural und abstrakt bis atmosphärisch und malerisch.