
Über Jan Madeus
Ich habe an der Kunstakademie Malerei studiert. Nicht Fotografie.
Das klingt vielleicht wie ein Umweg – rückblickend war es die beste Grundlage, die ich mir hätte wünschen können. Wer jahrelang mit Komposition, Licht und Fläche auf Leinwand gearbeitet hat, sieht Architektur anders. Nicht als Gebäude. Als Bild, das darauf wartet, gefunden zu werden.
Heute bin ich Architekturfotograf. Das ist kein Zufall – es ist die logische Verbindung zwischen allem, was mich immer interessiert hat: Struktur, Licht, der Charakter eines Ortes. Ich arbeite minimalistisch. Nicht weil es modern ist, sondern weil ich glaube, dass ein starkes Bild keine Erklärung braucht.
Daneben fotografiere ich Landschaften und Portraits, drehe Reisefilme – und lerne durch das Reisen immer noch, wie unterschiedlich Räume wirken können.
Aber es ist die Architektur, zu der ich immer zurückkehre.
