Tempodrom
Das Tempodrom Berlin ist ein außergewöhnlicher Veranstaltungsbau, dessen Ursprung in der alternativen Kulturszene der geteilten Stadt liegt. 1980 von Irene Moessinger zunächst als provisorische Spielstätte nahe des Potsdamer Platzes gegründet, entwickelte sich das Tempodrom aus einem Zirkuszelt zu einem festen kulturellen Ankerpunkt Berlins.
Die heutige Architektur übersetzt diese Herkunft in eine markante, zeltartige Formensprache, die sich bewusst vom umgebenden Stadtraum abhebt und zugleich an die improvisierte Anfangszeit erinnert. Als Veranstaltungsort vereint das Gebäude eine starke skulpturale Präsenz mit einer klar funktionalen Innenstruktur, die auf vielfältige kulturelle Nutzungen ausgelegt ist.
So verbindet das Tempodrom bis heute seine historische Rolle als Ort der freien Szene mit einer prägnanten architektonischen Identität im zeitgenössischen Berlin.


